Julia Kotowski, Illustratorin



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Kurzinfo

Ich zeichne und animiere für eine große Bandbreite von Einsatzbereichen – vom Konzeptscribble für B2B-Projekte bis hin zum SocialMedia-Cartoon, Image- oder Erklärfilm. Ich glaube fest an gutes Storytelling, sei es in bewegten Formaten, Sequenzen oder komprimiert in einem einzigen Bild. Mehr über mich erfahren Sie unten im Interview.

Kontaktdaten

Julia Kotowski | Sewanstr. 122 | 10319 Berlin
+49 (0)174 - 664 24 33 | j.kotowski@gmx.net
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Julia Kotowski
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10 persönliche Fragen an die Illustratorin Julia Kotowski

Wann wusstest du, dass du Illustratorin sein willst? Wie kam es dazu?

Ich habe früh schreiben gelernt und schon im Kindergarten kleine Bücher aus Papierbögen gebastelt und mit bebilderten Geschichten über Dinosaurier und andere Tiere vollgeschrieben.

Damals wollte ich Kinderbuchillustratorin werden. In der Schule kannten mich die Lehrer als das Mädchen, das immer im Unterricht zeichnete.

Später haben mich alle erdenklichen kreativen Medien gereizt, weshalb ich ein sehr breit gefächertes Studium der Medienkunst und Mediengestaltung angefangen habe.

Die Rückbesinnung auf die ursprüngliche erste Leidenschaft und der Mut, die Illustration zum Hauptfokus zu machen, kamen dann erst nach einigen Jahren der Berufstätigkeit.

Welche eine Sache hättest du gerne schon beim Start in den Beruf als Illustratorin gewusst?

Wie viel und wie schnell man immer wieder dazulernt, wenn man sich Herausforderungen stellt, die ein wenig außerhalb der eigenen Komfortzone liegen.

Was wärst du, wenn du nicht Illustratorin wärst?

Tatsächlich bin ich nicht nur Illustratorin, sondern mache nebenher auch Musik und genieße den Ausgleich sehr – man reist viel und begegnet Menschen, das hat man am Schreibtisch beim Zeichnen ja doch weniger.

Hätte ich keine künstlerische Laufbahn gewählt, wäre ich jetzt Elektroingenieur für Automatisierungstechnik (ich habe als Teenager mit Hingabe Roboter gebaut) oder Linguistin (Sprache ist eine große Leidenschaft, was sich nicht nur in meinem Faible für Wortwitze äußert…)

Nach Astronauten haben Illustratoren den einsamsten Beruf. Wie gehst du damit um?

Für den Alltag: Nachdem ich die Erfahrung gemacht habe, wie einsam einen Zeichentrick-Jobs machen, wenn man von zuhause arbeitet, habe ich mich in einer wunderbaren Bürogemeinschaft mit anderen Kreativschaffenden eingemietet.

So komme ich an meine tägliche Mindestdosis sozialer Interaktion. Aber auch speziell der Austausch mit anderen Illustratoren und Zeichnern ist wichtig und wertvoll, denn auch abgesehen vom rein Fachlichen können wir viel voneinander lernen und einander inspirieren und anspornen.

Gerade wenn man immer nur den perfekten Instagram-Feed der Kollegen sieht, verliert man schnell den Blick dafür, dass dahinter ebenfalls ein Mensch steht, der mit den gleichen Hürden zu kämpfen hat, wie man selbst. Viele Illustratoren machen sich selbst kleiner.

In Berlin gibt es einige Stammtische, z.B. für Trickfilme oder ComiczeichnerLivedrawing-Events, Workshops, und und und. Ich versuche, ab und an so etwas beizuwohnen, um ein bisschen mit anderen ins Gespräch zu kommen und über den neusten Stift abzugeeken und dergleichen.

 

Gibt es eine Illustration von dir, die die Welt verändert hat?

Es sind eher die kleinen Impulse... ich poste Webcomics auf meinen privaten Social Media Kanälen, über verschrobene kleine Alltagssituationen, aber auch den Umgang mit Ängsten und Unsicherheiten. 

Es ist schön, zu sehen, wie viele Freunde sich gerade von tabuisierten Themen angesprochen fühlen.

Von wem hast du die Illustration oder den Beruf des Illustrators betreffend besonders viel gelernt?

Einen entscheidenden Impuls hat mir ein ehemaliger Disney Characterdesigner gegeben, Chris Oatley, der spannende Podcasts über Illustration hostet, aber auch eine Online-Akademie für Visual Storytelling gegründet hat.

Gibt es Illustratoren, die für dich ein Vorbild sind? (Wenn ja, warum gerade diese. Wenn nein, wie verbesserst du dich, wie lernst du dazu?

Ich stoße immer wieder auf neue beeindruckende Portfolios, die ich mir dann eine Zeitlang vermehrt ansehe, bestimmte große Idole habe ich dabei nicht, aber bewundere tendenziell die, die sehr minimalistisch arbeiten können und dabei dennoch alles erzählen.

Würdest du auch noch als Illustratorin arbeiten, wenn du eine Million auf dem Konto hättest?

Ja! Allerdings würde ich meine Werkzeuge anders einsetzen – mehr im gemeinnützigen Bereich und in der Wissensvermittlung arbeiten, für Themen, die mir mehr am Herzen liegen, aber hinter denen oft (zu) wenig Geld steht. 

Und vielleicht doch letztendlich meinem Kindergartentraum folgen und Bücher und Comicsillustrieren, ohne zu sehr um deren wirtschaftlichen Erfolg bangen zu müssen.

Warum ist Berlin eine großartige Stadt für Illustratoren?

Zunächst einmal ist Berlin auch eine schwierige Stadt für jegliche Art von Kreativität, es gibt einfach schon so vieles, dass es einen fast erschlägt.

Nichtsdestotrotz ist dieses bunte Chaos auch ein Tsunami von Inspiration und von Möglichkeiten. Egal ob man Ideen sucht,  Infrastruktur zur Umsetzung, ein Netzwerk zum Austausch… man hat alles direkt hier in Reichweite.

Welche Bildmotive in Berlin reizen dich als Illustratorin am meisten?

Die kleinen Alltagsbeobachtungen. Berlin hat einen unschätzbaren Pool an eigentümlichen Charakteren und erzählenswerten Situationen zu bieten.


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