Ulli Keil, Illustratorin

Seit 2009 als Illustratorin und Diplom Designerin tätig. Wohnt in Berlin.

Ich arbeite als Illustratorin und als Animatorin/Motion Designerin, hauptsächlich im Bereich Erklärfilm.
Das Ergebnis sind Bilder und Filme, die Geschichten erzählen, in einer Vielzahl von Stilrichtungen mit Betonung auf ausdrucksstarkem Design und Storytelling. Mehr über mich erfahren Sie im Interview.

Referenzen

Stiftung Haus der Kleinen Forscher, edeos digital education GmbH, FEZ/Berlin, SOS Kinderdorf, Albert Schweitzer e.V., IASS Potsdam, dtv/München, Alcon Phrama GmbH, Deutsches Historisches Museum/Berlin, Historisches Museum/Hannover, Stiftung Luthergedenkstätten/Sachsen Anhalt, ad arta/Filmproduktion und Medien, Digitrick Potsdam, Lucid/Berlin, Berliner Zeitung, agency Bohm&Nonnen/Darmstadt, Schesch Film Kreation/Berlin, avidere Filmporträts/Berlin, Cinco Systems/Hamburg, Life Mosaic/Scotland, EVH/Halle

Arbeitsbeispiele

Zum Vergrößern bitte auf ein Bild klicken.

Schreiben Sie mir

Auf ein Wort

10 persönliche Fragen an die Illustratorin Ulli Keil


Wann wusstest du, dass du Illustratorin sein willst? Wie kam es dazu?

Wie die meisten Illustratoren habe ich einfach schon immer gerne gezeichnet, ohne darüber nachzudenken. Mit Zeichnungen kann man eigene Welten erschaffen, in denen man sich komplett verlieren kann.

Die wunderschönen Illustrationen von Ilon Wikland in den Büchern von Astrid Lindgren oder von Sempé, die ich als Kind verschlungen habe, hatten durch ihre Wärme und ihren Humor von Anfang an eine grosse Anziehungskraft auf mich.


​Mit Zeichnungen kann man eigene Welten erschaffen, in denen man sich komplett verlieren kann.


Welche eine Sache hättest du gerne schon beim Start in den Beruf als Illustratorin gewusst?

Wenn aus einer Leidenschaft Beruf wird, fällt es umso schwerer professionelle Grenzen zu ziehen.

Was wärst du, wenn du nicht Illustratorin wärst?

Als Kind hätte ich gesagt: entweder Nachrichtensprecherin oder Bäckerin.

Gibt es eine Illustration von dir, die die Welt verändert hat? (Ein Bild das viral ging, oder auch ein großer Aha- Moment im privaten Bereich?)

Wenn meine Bilder einfach nur mir, oder dem gefallen, für den sie bestimmt sind, reicht mir das vollkommen.

Nach Astronauten haben Illustratoren den einsamsten Beruf. Wie gehst du damit um?

Oh je! Die Armen! Meine Küche steht jederzeit für Astronauten offen, mit Tee und Keksen.

Gibt es jemanden, der dir die Illustration oder den Beruf des Illustrators betreffend besonders viel geholfen oder beigebracht hat?

Ich finde, Illustration ist etwas, das einem niemand wirklich beibringen kann. Man ist auf sich selbst gestellt. Und das ist auch das Schöne daran.

Inspiration ist überall. Oft auch in anderen kreativen Bereichen oder im Schaffen von Anderen. Aber auch in allen Ecken des Alltags.

Meine erste Inspiration war mein Gastvater in einem Schüler-Austauschjahr in den U.S.A. Er war Illustrator, und dass man wie er vom 'Bilder machen' leben kann, hat mich enorm beeindruckt.


​Wenn aus einer Leidenschaft Beruf wird, fällt es umso schwerer professionelle Grenzen zu ziehen.


Gibt es Illustratoren, die für dich ein Vorbild sind? (Wenn ja, warum gerade diese. Wenn nein, wie verbesserst du dich, wie lernst du dazu?

Natürlich lasse ich mich ständig neu begeistern und inspirieren. Die Bilder anderer Illustratoren und Künstler erinnern mich daran, wo meine Begeisterung ursprünglich herkam und wo ich damit noch hin will. (Falls ich es mal vergessen sollte.)

Ich finde, man lernt mit jeder neuen Arbeit und jedem neuen Projekt dazu. Kein Auftrag ist wie der andere.

Weiter wach und neugierig bleiben und nicht dem Druck unterliegen, irgend etwas gemäss eines Trends anders machen zu müssen, hilft beim Finden der eigenen Handschrift.

Würdest du auch noch als Illustratorin arbeiten, wenn du eine Million auf dem Konto hättest?

Ich würde wohl weniger arbeiten und mehr reisen. Aber definitiv würde ich weiter Geschichten sammeln und Bilder zeichnen.

Warum ist Berlin eine großartige Stadt für Illustratoren?

Berlin ist voller Charaktere und Individuen. Man braucht sich nur in die Ubahn setzen oder an einen Ort, an dem das Strassen-Geschehen an einem vorbeifliesst. Jeder Ort und jeder vorbeilaufende Mensch erzählt seine eigene Geschichte.

Welche Bildmotive in Berlin reizen dich als Illustratorin am meisten?

Die Menschen, ihre Beziehungen und die Absurditäten und Hürden des Alltags.

​Illustration ist der begleitende Ausdruck von Stimmungen und Gefühlen auf Bildebene.

Ulli Keil, Illustratorin