3. März 2020

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Wie arbeiten Illustratoren & Illustratorinnen in 20 Jahren?

Die technische Entwicklung krempelt gerade zahlreiche Bereiche unseres Lebens um. Die Digitalisierung ist im vollen Gange. Und andere Themen kommen auf uns zu. Künstliche Intelligenz, Roboter. Das wirft auch die Frage auf, wie wir als Illustratoren in Zukunft arbeiten werden.

Welches ist der Kern, der unveränderlich bestehen bleibt? Welche Werkzeuge werden wir nutzen, und werden wir uns auch dann noch zuhause fühlen in unserem Bereich? Oder hetzen wir der Entwicklung nur noch hinterher?

Unser Ausblick in die Zukunft des Berufs des Illustrators...


"Ich arbeite schon viel in der virtuellen Realität."


Werkzeuge werden sich verändern...

TRENDS SCHWANKEN, UND AUCH HANDGEMACHTE ILLUSTRATION WIRD SICHER IMMER WIEDER GEFRAGT SEIN.

Google entwickelt ja derzeit schon eine K.I. die Bilder erkennt... Aber ob die Kreativberufe wirklich von Maschinen übernommen werden können? 

Ich schätze mal dass man uns in 20 Jahren immer noch brauchen wird. Die derzeitigen Zeichentools der Computerprogramme werden sich weiter entwickeln, aber diese Trends von handmade zu digital und zurück schwanken ja jetzt schon immer hin und her, je nachdem woran man sich gerade satt gesehen hat. 

Die derzeitige Handmade-Welle kann ruhig noch ein paar Jahre anhalten.

ANJA VOGEL-JAICH | PORTFOLIO


IN DER VIRTUAL REALITY ARBEITE ICH INTUITIVER.

Ich denke das Illustratoren auch in 20 Jahren immer noch noch klassisch von Zuhause aus oder im Atelier arbeiten können. Nur die Tools werden sich verändern. Zur Zeit arbeite ich schon viel in Virtual Reality und zeichne dort. 

Darin kann ich jetzt schon viel intuitiver arbeiten als mit Maus und Tastatur. Ich denke das sich so was sich in Zukunft noch stärker durchsetzen wird.

PIERS GOFFART | PORTFOLIO

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.

Albert Einstein


IN BILDERN DENKEN UND IDEEN VISUALISIEREN WIRD AUCH IN ZUKUNFT NICHT AN WERT VERLIEREN.

Das ursprüngliche einer Zeichnung und die Einfachheit direkt mit dem Stift Ideen visualisieren zu können, wird seinen Wert und seinen Charme niemals verlieren. 

Auch die Fähigkeit Ideen und Vorstellungen innerhalb eines Bildes oder mehrere Bilder zu konkretisieren, ist auch etwas, das nie an Wert verlieren wird, egal welches Medium ein Illustrator dafür später nutzen wird.

Der Kern ist also die Fähigkeit in Bildern zu denken und diese visualisieren zu können. Das Medium kann sich ändern, diese Fähigkeit wird aber immer wichtig sein.

ANN-KATHRIN DAMM | PORTFOLIO


VIELLEICHT KOMMEN NEUE TECHNOLOGIEN, ABER DER WORKFLOW VON ILLUSTRATORREN IST AUCH AUCH JETZT SCHON SEHR UNTERSCHIEDLICH.

Wie sieht der Alltag eines Illustrators denn heute aus? Je nach Stilen und Werkzeugen, mit denen wir arbeiten, haben wir schon jetzt sehr unterschiedliche Workflows. Klar, es wird tendenziell alles immer digitaler und schneller, vielleicht gibt es aber auch noch ein Analog-Revival. 

Vielleicht arbeiten wir aber auch vermehrt in 360° Umgebungen und vielleicht direkt in VR-Spaces. Was gleich bleibt ist die Grundanforderung, nämlich abstrakte Ideen in aussagekräftige Bilder übersetzen zu können.

JULIA KOTOWSKI | PORTFOLIO


​IN KÜRZE:

  • Virtual Reality wird uns ein intuitiveres Arbeiten ermöglichen.
  • Handgemachte Illustration wird immer wieder gefragt sein.
  • In Bildern denken und visualisieren wird nicht an Wert verlieren.
  • Der Kern ist das Übersetzen in Bilder, selbst wenn wir in VR-Spaces arbeiten.

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