Dominika Kowalska, Illustratorin


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Kurzinfo Dominika Kowalska

Ich bin Absolventin der Fakultät für Architektur. Seit vielen Jahren arbeite ich kundenorientiert als Designerin und Illustratorin in Berlin. Mein Fokus liegt vor allem auf Storytelling und Erklärvideos. Außerdem erstelle ich Illustrationen für Unternehmen, Zeitschriften, Postkarten und Kinderbücher. Mehr über mich erfahren Sie unten im Interview.


10 persönliche Fragen an die Illustratorin Dominika Kowalska

Wann wusstest du, dass du Illustratorin sein willst? Wie kam es dazu?

Als ich in einer Berliner Werbeagentur als Grafikdesignerin arbeitete, habe ich einen Illustrations-Intensivkurs absolviert. Der Kurs hat nur einen Monat gedauert, aber es war ausreichende Zeit, um die Entscheidung zu treffen, dass ich mich hauptberuflich mit Illustration beschäftigen möchte. Schon als Kind war ich von Animationsfilmen sehr fasziniert. Auch der Bereich der Innenarchitektur hat mich schon immer sehr interessiert, weshalb ich mich letztlich für ein Architekturstudium entschieden habe.

Welche eine Sache hättest du gerne schon beim Start in den Beruf als Illustratorin gewusst?

Wenn der Beruf die größte Leidenschaft ist, ist es durchaus schwer, die notwendigen Grenzen zu setzen.Und wenn man nicht schnell lernt, kann es einem zum Nachteil gereichen.

Was wärst du, wenn du nicht Illustratorin wärst?

Nach dem erfolgreichen Abschluss meines Studiums hätte ich vermutlich Projekte im Bereich der Innenarchitektur realisiert. Der Beruf der Architektin wäre für mich auch ein herausfordernder und inspirierender Beruf gewesen, allerdings schätze ich ihn als sehr komplex, extrem verantwortungsvoll und vermutlich auch relativ stressig ein.

Gibt es eine Illustration von dir, die die Welt verändert hat?

Jeder Mensch, der generell mit der Illustration in Berührung kommt, erfährt unter ihrem Einfluss verschiedene Emotionen. So kann man allgemein sagen, dass jedes Bild oder jede Illustration die Stimmung und die innere Welt eines Menschen verändern kann.

Nehmen wir ein konkretes Beispiel. Gemeinsam mit einem großartigen Team habe ich im Jahr 2020 an einem Projekt namens „Nachtschicht“ teilgenommen. Dabei haben uns bereits nur acht kreative Stunden im Sinne dieses gemeinnützigen Zwecks weit vorangebracht. Wir produzierten einen Spot mit dem Titel „Schlaganfall-Allianz“, der anschließend in ganz Berlin im Berliner Fenster der BVG veröffentlicht wurde. Mein Part dabei war, die Charaktere und Hintergründe zu gestalten. So entstand ein 30-sekündiger Spot, der erläuterte, wie man reagieren sollte, wenn bei einer Person Schlaganfall-Symptome auftreten.

Hast du mal jemanden mit einer Illustration wirklich verzaubert?

Als Architektur-Studentin in Breslau habe ich einst nach einem Konzert dem von der Bühne kommenden Musiker eine handgemachte Buntstift-Zeichnung geschenkt. Er schien damals echt verzaubert zu sein. Die sich anschließende kleine Romanze war schön und kurz zugleich, da wir in weit entfernten Ländern lebten.

Wer hat dir die Illustration oder den Beruf der Illustratorin betreffend besonders viel beigebracht?

In Sachen Illustration und Bildende Kunst hat mir meine Mutter seit frühester Kindheit unglaublich viel beigebracht. Sie war Kunstlehrerin und somit war ich, so lange ich denken kann, von faszinierenden Kunstalben, Farben und allem Nötigen zum Malen und Zeichnen umgeben. Wir besuchten u.a. in Städten wie Krakau oder Paris all die vielen Museen und Kunstausstellungen. Während meiner Vorbereitungen für das Studium habe ich dann das Zeichnen bei Professor Jerzy Wojewodka gelernt. Er hat mir viele wertvolle Kenntnisse im Zeichnen und für meine Gestaltungsfähigkeiten vermittelt.

Gibt es Illustratoren, die für dich ein Vorbild sind? Wenn ja, warum gerade diese. Wenn nein, wie verbesserst du dich, wie lernst du dazu?

Viele beliebte und großartige Illustratoren sind für mich Inspiration und Vorbild zugleich. Allen voran Maite Franchi, James Gilleard, Fran Labuschagne, Elen Winata, Justyna Satsik und einige mehr.

Wenn es um Animationen und Erklärfilme geht, mag ich Blu Blu Studio und Wonderlust besonders.

Würdest du auch noch als Illustratorin arbeiten, wenn du eine Million auf dem Konto hättest?

Ja das würde ich sogar sehr gern, da ich diesen meinen Beruf der Illustratorin wirklich liebe. Vielleicht würde ich dann mehr reisen und aus verschiedensten, wunderschönen Ecken der Welt illustrieren. Wir Illustratoren*innen können meist 100 % remote arbeiten und das finde ich ziemlich großartig.

Warum ist Berlin eine großartige Stadt für Illustratoren?

Berlin ist generell sehr vielseitig und inspirierend, wenn es um Kunst, Kultur und Design geht - von Museen, Galerien, Ausstellungen, Veranstaltungen und Konferenzen bis hin zu den großartigen Buchhandlungen und Geschäften für Kunst und Design.

Ich vermute , dass sich in Berlin viele kreative Menschen ziemlich wohl und inspiriert fühlen. In dieser Stadt hat man als Illustrator*in außerdem die seltene Möglichkeit, feste Arbeitsstellen zu finden, so zum Beispiel in Verlagen, Video- oder Werbeagenturen, bei manchen Start-ups und verschiedensten Unternehmen.

Berlin ist ein perfekter Standort, um als Freiberufler*in enorm viele professionelle Kontakte zu knüpfen. Einen Nachteil gibt es auch. Die Konkurrenz ist extrem hoch. Aber ich sehe das positiv, denn es belebt die eigene Kreativität und das Geschäft.

Welche Bildmotive in Berlin reizen dich als Illustratorin am meisten?

Da ich ausgiebig im Bereich der Charakterentwicklung arbeite, inspirieren mich die verschiedensten Einwohner*innen dieser Weltstadt am meisten.

Die Berliner*innen haben einen interessanten, individuellen und differenzierten Stil, der mich persönlich fasziniert und immer wieder eine Inspirationsquelle für meine Arbeit darstellt.

Nach Astronauten haben Illustratoren den einsamsten Beruf. Wie gehst du damit um?

Ehrlich gesagt arbeite ich sehr gerne alleine. Ich brauche für meine Kreativität viel Ruhe und flexibel gestaltbare Arbeitszeiten. Parallel dazu versuche ich, einen Ausgleich in meinem Privatleben zu finden. So verbringe ich zum Beispiel sehr gerne Zeit, mit meiner Familie und Freunden zu reisen. In Berlin hat man natürlich enorm viele Möglichkeiten, tolle Coworking-Spaces oder ein Atelier zu mieten. Bisher hatte ich danach allerdings kein großes Bedürfnis. Aber wer weiß, vielleicht werde ich das zukünftig mal ausprobieren.

Du kannst ein Jahr lang bezahlt an einem Illustrations-Projekt arbeiten? Welches wählst du?

Sehr gerne würde ich dann an einem Kino-Animationsfilm oder an tollen Videoanimationen für ein Live-Event/Konzert arbeiten. Solche Projekte bringen groß aufgestellte Teams und komplexe Herausforderungen mit sich. Das wär doch ein tolle Sache.


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